Mio kneippt
Heute morgen hatte mein Freund Rainer eine tolle Idee beim Sonntagsfrühstück. Er sagte:Mio, mein Freund, heute beginnt die Weltwasserwoche. Was hältst du denn davon, wenn wir mal kneippen gehen und uns so richtig in kühlem, klarem Bachwasser erfrischen? Nun weiß ich gar nicht, was kneippen ist, aber auf Rainers Vorschläge verlasse ich mich eigentlich gerne. Deswegen zögerte ich nicht und sagte: Na klar doch, kneippen ist immer gut, Mio ist dabei!
Wir luden noch Frauchen ein, uns zu begleiten und dann machten wir uns an einem wunderschönen August-Sommertag mit dem Auto auf ins Niederbergische Land, wo die Kneipp-Bäche fließen.
Rainer sprang sofort ins kühle Vergnügen. Mit seinen langen Beinen kann er sich das ja auch leisten. Ich musste da naturgemäß etwas vorsichtiger sein und erst mal die Lage peilen.

Hilfe, ich trau mich noch nicht! Ich sehe keinen Grund!

Mio, ich bin doch in deiner Nähe. Hab Vertrauen, du wirst sehen, es ist ganz einfach!

Schau mal, so schönes klares Wasser. Und gar nicht tief. Hier kneippen wir!

Eine prima Stelle. Und jetzt schön Wasser treten. Das macht dich fit!

Siehst du, genau so geht´s! Das Stöchchen bringst du am besten mal gleich zu Frauchen.


Zum Trocknen setzten wir uns alle auf eine schöne Bank im Sonnenschein

Frauchen hatte leckere Sachen für unser Kneipp-Picknick mit

Hab ich nicht ein kuscheliges Fell nach meinen Bad?

Dann machten wir noch einen kleinen Spaziergang hoch über dem Bach, der tief unter uns durch sein kleines Tal rauschte.

Wieder zu Hause, setzte schlagartig die Nacherholung ein. Au weia, was macht kneippen müde. Auf meinem Lieblingsplatz unter dem Terassentisch döste ich herrlich entspannt vor mich hin. Im Traum bin ich schon wieder am Bach und patsche durch die Fluten. Dann gibts Leckerli von Frauchen .... Dann wandern wir am Bach entlang ...

... und dann werde ich sooooo müde.....

Mio und der feuerrote Wolf
Das war ein Ding! Dieser Tage war ich mit Frauchen, Herrchen und meinem Freund Rainer an einem wunderschönen Sommerabend noch einmal mit dem Auto unterwegs zu meinem Kneipp-Bach. Und da passierte es: Von hinten näherte sich mit einem Riesengeheul - Tatü-Tata - ein riesiger feuerroter Wolf auf 4 Rädern. Er funkelte uns gefährlich aus seinen blauen Augen an und stürzte direkt auf unser Auto zu. Herrchen fuhr vor Schreck rechts ran. Frauchen hielt sich die Ohren zu, Rainer starrte mit großen Augen nach hinten. Da begriff ich: Mio, in diesem allgemeinen Entsetzen ist deine große Stunde gekommen. Jetzt musst du dein Rudel verteidigen! Also, Kopf in den Nacken, tief Luft geholt und dann brach mein schaurigstes Wolfsgeheul aus mir heraus. Animalisch, durchdringend, furchterregend. Und - es funktionierte: So schnell wie er gekommen war, war der feuerrote Wolf an uns vorbei und suchte sein Heil in der Flucht nach vorn. Überall um uns herum entspannte sich die Situation, die Autos fanden wieder auf die Straße zurück, und so langsam kam der Verkehr wieder in Gang. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich nicht wenig stolz auf mein beherztes Eingreifen war... Und, Frauchen, jetzt weißt du, dass du dich in gefährlichen Situationen jederzeit voll auf den Wolf in mir verlassen kannst.
Mio und der feuerrote Wolf (3,5 MB)
Der Sternengucker in mir
Heute Nacht durfte ich bei meinem Freund Rainer übernachten. Frauchen hat mir mein Pazifik-Futter mitgegeben und mich zu Rainer gebracht. Da haben wir es uns wieder total gemütlich gemacht.
Rainer wohnt unter dem Dach. Und im Sommer ist es dort manchmal recht heiß. Rainer weiß, dass mich das anstrengt und sagt oft: Mio, ruh dich ein bisschen aus, nicht so toll toben und viel trinken!
Und wenn es Abend wird und die Luft sich ein wenig abkühlt, zieht er mir das Geschirr und die Hundeleine an und sagt: Mio, komm wir machen unsere Bergsteigernummer. Dann sichert er mich mit der Leine an der Heizung, öffnet das große Fenster und hebt mich auf die breite Fensterbank. Und dann hält er mich fest und ich darf meine Nase in die kühle Luft halten und mich abkühlen. Da werde ich ganz ruhig und besinnlich, so schön ist das.

Gestern war Straßengrillen in einem Garten der Nachbarschaft. Wahnsinn, was da wohl alles auf dem Grill lag. Da zog so manches Düftchen an mir vorbei. Rainer nahm sich zur Abkühlung ein Glas Bier und wir beide genossen den freien Blick - hinauf zum Polarstern oder hinunter ins Ruhrtal, je nach Belieben.

Keine Sorge Frauchen: Da geht es nur einen halben Meter Dachpfannen hinunter und dann kommt das große Erkerdach. Ich kann also nicht abstürzen! Und Mio kennt sich als Höhenkletterer doch aus. Und Rainer ist ja auch dabei. Also alles im grünen Bereich!
Übrigens sagt Rainer: Morgens zwischen halb sieben und halb acht ist Mio der schmusigste Hund der Welt. Er ist dann mit einem Auge schon wach und mit dem anderen noch im Traumland. So anhänglich erlebt man ihn den ganzen Tag nicht mehr. Das ist jedes Mal ganz bezaubernd, wie er sich dreht, reckt und räkelt und Kopf und Bauch zum Kraulen hin hält. Fehlt nur noch, dass er anfängt zu schnurren...
Spritze - Kleiner Traum - Nix gemerkt
Also heute war ein ganz besonderer Tag. Ich war zum Gesundheitsscheck. Und ich habe einen supernetten Tierarzt kennen gelernt. Der Mann hat doch tatsächlich das Zeug, mein Hausarzt zu werden. Ich hab mich dort richtig wohl gefühlt. Frauchen sagt, Mio hat sich von seiner allerbesten Seite gezeigt. Saß ganz gelassen auf dem Untersuchungstisch und versprühte seinen unwiderstehlichen PON-Charme nach allen Seiten.
Nun haben mir die liebenswürdigen Helferinnen des Arztes das Freundlichsein auch nicht allzu schwer gemacht. Eine betüddelte mich an meinem Hinterteil, die andere nahm meinen Kopf in ihren Arm und drückte mich ganz fest. Da kannst du doch wirklich nicht meckern.
Doch wurde ich irgendwie auf einmal so müde und wackelte auf meinen vier Pfoten hin und her. Hilfe - wie peinlich! Frauchen durfte mich ein bisschen halten. Sie sagt: Oh je, Mio wurde immer schwerer und schwerer und irgendwann zerfloss das Tierchen in meinen Armen und sank wie eine Flunder auf den Untersuchungstisch.
Was dann passierte, hab ich mir erzählen lassen - hab irgendwie nix mehr mitgekriegt. Also, der supernette Arzt hat seine Maschinen angeschaltet und in mich hinein geschaut. Er interessierte sich ganz besonders für meine Hüfte und mein Herz. Er hat Frauchen und Herrchen ganz genau erklärt, wie es in mir aussieht. Er sagte: Wissen Sie, ich kann mir keine schönere Hundehüfte als Mios vorstellen. Perfekt. Und sein Herz erst mal. Schlägt ganz sauber und sitzt auf dem richtigen Fleck. Agility? Kein Problem! Am Fahrrad laufen? Ja klar. Und dann hat er noch meine Größe amtlich festgestellt: Ich bin schon ganze 48cm groß.
Und zum Schluss hat er in meinen Hundepass eingetragen, dass ich ein ausgeglichenes Tier bin. Da waren Frauchen und Herrchen sehr stolz. Und ich auch ein wenig, denn schließlich gebe ich mir doch die größte Mühe, zu meinen Menschen und Hundekameraden recht freundlich zu sein.
Ich hab es dann noch nicht ganz zum Auto geschafft, also hat Frauchen mich getragen. Und ich durfte den ganzen Nachmittag bei Frauchen und Herrchen unter dem Terassentisch liegen und mich etwas ausruhen. Und mein Freund Rainer kam abends auf dem Fahrrad vorbei gefahren und sagte, er müsse sich doch unbedingt einmal den Hund mit den schönen Hüften ansehen.
Das war schon ein toller Tag. Und wenn es mich mal irgendwo zwickt, weiß ich, wo ich hingehe...


Caramba Caracho – mir kocht der Blut
Als ich noch jung und wild war, das war bis vor anderthalb Wochen, da habe ich mich immer mit einem ziemlichen Tumult auf den Bürgersteig gestürzt, wenn Frauchen mit mir zum Spaziergang aufbrach. Caramba Caracho – mir kocht der Blut! Habe vor Freude fast Saltos gemacht und der ganzen Nachbarschaft mit lautem Bellen angekündigt, dass Mio unterwegs ist. Hummeln im Po sagen die Menschen dazu, ja, so fühlte es sich an!
Dann sah mir Frauchen eines Tages tief in die Augen und sagte: Mio, du bist auf dem Weg, ein richtig großer Rüde zu werden. Läufst den Mädels nach, lieferst dir den einen oder anderen Streit mit anderen Rüden. Wie wär es denn, wenn du dich beim Spazierengehen einfach mal etwas ruhiger und gelassener auf den Weg machen würdest? Eben wie ein großer cooler PON-Rüde?
Da habe ich treu zurück geguckt und cool und gelassen geantwortet: Kein Problem, Frauchen. Sag mir, was ich tun soll.
Seitdem üben wir drei Mal am Tag, bei Bedarf auch öfter. Und das geht so: Frauchen sagt, Mio, lass uns gehen, hol dir die Leine. Aber alles ohne Stress und Bellerei! Dann nehme ich mir die Leine und bringe sie zur Tür. An der Tür wartet Frauchen schon. Dort darf ich mich hinsetzen und sie macht mir die Leine fest. Und wenn es mich dann doch überkommt, wenn ich aufspringe und zu wild werde, bremst sie mich ganz freundlich, aber sehr energisch. Dann weiß ich: jetzt ist Schluss mit lustig. Und weil wir ja noch üben, gibt sie mir immer eine neue Chance, wenn mich die Hummeln zu sehr zwicken. Ich darf mich auf meinen vier Buchstaben sitzend noch einmal neu besinnen: Kein Theater, Mio, keinen Stress, ganz ruhig, du bist jetzt ein großer PON. Das ist unser Mantra. Dann sagt Frauchen: Mio bleib, und geht zur Tür und macht sie auf. Dann zwitschert sie: Mio, komm. Und ich darf nachkommen (Kein Theater, Mio, keinen Stress…). Das tue ich dann mit gemessenen und würdevollen Schritten, eben wie ein großer PON-Rüde. Dann das gleiche noch mal bis zum Bürgersteig. Einzig wenn wir losgehen, kriege ich manchmal noch einen kleinen Koller an der Leine. Das sind die letzten Hummeln ... Aber daran arbeiten wir später, man kann ja nicht alles auf einmal lernen.
Frauchen sagt, sie ist ganz gerührt, wie sehr ich mich anstrenge, alles richtig zu machen. Ja, so sind wir halt! Geben uns große Mühe, Eure treuen und gelehrigen Vierbeiner zu sein. Und wenn ihr das zu schätzen wisst, sind wir einfach glücklich. Wir nehmen aber auch gerne ein Leckerli zum Zeichen Eurer Anerkennung!
Übrigens: Heute Abend mache ich mich mit Frauchen wieder auf eine lange Bahnreise nach Augsburg zu Sophie. Dort bleibe ich dann für anderthalb Wochen. Sophie, darf ich wieder auf Eurem schönen Balkon sitzen und in den Garten schauen?
Bin schon ganz aufgeregt und berichte Euch bald davon…
An diesem Wochenende bin ich bei Rainer. Frauchen ist mit einigen ehemaligen Kolleginnen auf einer Wanderung am Rhein und ich darf das Wochenende bei meinem Freund verbringen. Ich habe ihn heute mit einem treuen Augenaufschlag angesehen und ihn gefragt, ob er nicht mal Lust hat, an meiner Website weiter zu schreiben. Ich hätte schon Post bekommen mit der Frage, wann denn mal wieder Neues von Mio zu lesen sei. "Kann ich denn solchen PON-Augen etwas abschlagen?" hat Rainer gesagt und nun schreiben wir beide meine neuesten Erlebnisse auf:
Also, die Reise nach Augsburg: Im Zug nichts Spektakuläres, viele beschäftigte Männer mit Laptops. Soweit ich den Gang entlang blicken konnte, leider keine einzige nette Hundedame, also eher etwas langweilig.

Nach der Zugfahrt dann großes Hallo mit meinem Augsburger Rudel. Sophie wird nun bald in das Gymnasium eingeschult. Ihr zu Ehren machen wir ja diesen Besuch. Am Abend war ich noch etwas irritiert: Standen dort doch tatsächlich ausgeliehene Futternäpfe. Liebe Leute, ich bin doch ein Gewohnheitstierchen, da muss ich doch sehr bitten...
Am nächsten Tag - es war sehr heiß, also nicht wirkliches PON-Wetter - ging es hinaus in den Augsburger Siebentischwald mit seinen herrlichen klaren und kühlen Bächen.
Mmmm, einmal richtig schlabbern tut bei der Hitze doch gut:

Mit den aufgetankten Akkus ließ sich dann wieder übermütig toben




Sind wir nicht ein hübsches Paar, mein Minifrauchen und ich?

Und nach dem Ausflug zum Relaxen auf den Balkon, meinen Lieblingsplatz dort. Ich habe die Wohnung und die Straße im Blick, so soll es sein:

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in die schöne Umgebung von Augsburg gemacht. So wundervoll ist es dort:

Aber auch so warm. Ich kann nicht mehr:

Gut, wieder in den Schatten zu kommen. Da kehren die Lebensgeister sofort zurück!

Drüben beim Pizza-Service ist ja wieder die Hölle los. So eine Schinkenpizza würde ich jetzt auch nicht verachten. Leider haben die Menschen da ihre Prinzipien, schade...

Sophie hat übrigens ein Einrad bekommen. Das Mädel ist so geschickt. Sie konnte es schon ganz schnell fahren, und dabei ist das doch recht schwierig. Für mich ist so etwas eher nichts, zu kurze Beine. Aber Lust hätte ich schon, mit Sophie auf zwei Rädern durch die Gegend zu flitzen!

Und dann kam der große Moment: Sophies erster Tag auf dem Gymnasium. Die ganze Familie war total aufgeregt. Und ich durfte sie abholen.
Die ersten Stunden sind geschafft. Da kommt die Gymnasiastin. Großes Mädchen, nicht?


Und so viele Kinder aus Sophies Klasse kamen: "Oh, ist der süß, darf ich den mal streicheln?" Hatte viele Hände zu beschnuppern. Nun kann ich ja nicht sagen, dass mir so etwas unangenehm ist und ich habe mich von meiner charmantesten Seite gezeigt.
Zurück sind wir mit dem Bus gefahren. An der Haltestelle wurde noch ein bisschen geknuddelt.

Doch plötzlich wurde unsere Zweisamkeit jäh unterbrochen. Auch in Augsburg gibt es feuerrote Wölfe: Es raste wieder einer an uns vorbei mit einem infernalischen Tatü-Tata und mir blieb nichts anderes übrig, als ihn mit einem ebenso schrecklichen Wolfsgeheul zu verjagen. Mein Rudel war sehr stolz auf mich. Zu Recht, finde ich. Ich lege mich ja auch schließlich ziemlich ins Zeug und riskiere einiges. So hört sich das an:
Mio und der feuerrote Wolf (3,5 MB)
In Augsburg war ich auch in einem riesigen Einkaufszentrum und bin Rolltreppe gefahren. Aber das war doch etwas unheimlich. Frauchen sagte: "Schaut mal, Mio wird ganz platt!" Also, das ist doch nicht so das richtige für unsereinen. Ich sage nur: "Draußen zu Hause".
Auf jeden Fall waren sich alle einig: Mio hat noch nie so viel gelacht wie in diesen Tagen. Und nach der Rückfahrt hatte ich in Essen noch einmal Grund zu strahlen. Da erwartete mich mein Freund Rainer und brachte mir für mein tägliches Schlafensritual ein paar Bananen.

So konnte ich glücklich einnicken und von den 12 wunderschönen Ferientagen träumen.
Nun ist es mittlerweile Herbst geworden. Ich liebe es, wieder durch die raschelnden Blätter zu streifen. Und die Temperaturen sind im Herbst so angenehm, richtiges PON-Wetter. Da komme ich schnell in Fahrt...


Herbst hin oder her, Hauptsache, die Haare (f)liegen...


Dass ich ein großer Jäger bin, kann ich von mir nicht behaupten. Bin halt ein PON. Aber ich bin ein um so größerer Sammler. Von meinen Spaziergängen bringe ich regelmäßig Stöckchen mit. Die werden fein säuberlich vor unserem Haus abgelegt.

Herrchen sagt: "Gut, dass Mio für uns sorgt. So können wir im Winter ein schönes Feuer im Kamin machen." ...und Mio wird sich nach einem Schneespaziergang genüsslich in der Wärme räkeln, soviel ist sicher.
Darf ich Euch meine besten Freunde vorstellen?
Mittlerweile habe ich bei meinen Spaziergängen mit Frauchen viele Vier- und Zweibeiner kennengelernt - und einige richtige Freundschaften geschlossen. Jetzt bin ich immer ganz aufgeregt, wenn Frauchen und ich uns auf den Weg machen - bestimmt treffen wir wieder Freunde!
Also meine allerbeste Freundin ist Finja, eine Hündin so alt wie ich. Man könnte sagen, bei uns war es Liebe auf den ersten Blick.
Wir können super zusammen toben und knuddeln. Mit Finjas langen Beinen und ihrem rasanten Tempo komme ich mittlerweile auch ganz gut klar. Ich laufe, wenn es sein muss, einfach eine Abkürzung hinter ihr her oder drehe halt nur eine Runde, wenn sie zwei läuft. Aber am besten ist es, zusammen im Laub zu raufen. Das raschelt so herrlich und es fliegen die Blätter!
Manchmal kommt aber dieser feine Labradorherr dazu und dann werde ich schon etwas eifersüchtig. Aber Finja ist da ganz diplomatisch und ist einfach zu uns beiden Herren freundlich. Ok, damit kann ich umgehen.
Das ist Sammy, ein Coton De Tulear, ein Gesellschaftshund, dessen Ursprung in Madagaskar liegt.
Wir buddeln für unser Leben gern und finden es einfach herrlich, wie kleine Wildschweine auszusehen. Und ihm gegenüber kann ich mich viel älter und größer fühlen. Das tut gut... Man muss eben auch mal den dicken Mann markieren können.
Und hier seht ihr Sali, eigentlich Salinos, er kommt aus einem Tierheim und hat eine Menge von einem Ibicenko.
Sali kann tolle Sachen: Frisbee aus vollem Lauf fangen, springen wie ein Reh und sausen wie der Wind. Ich komme da kaum hinterher, aber von Finja kenne ich ja die richtigen Tricks...
Außerdem habe ich noch eine Menge Zufallsbekanntschaften, und ich finde sowohl die Herrchen und Frauchen als auch ihre Hunde einfach alle nett. Und manchmal, wenn die Hundeleute sich im Wald treffen und ein Stück gemeinsam gehen, dann hüte ich Mensch und Tier und laufe vor und zurück, damit alle schön zusammen bleiben und ein ordentliches Rudel entsteht. Es muss ja schließlich einer auf die gute Ordnung achten, oder?
Nur etwas kann ich ganz und gar nicht ab, wenn nämlich einer den Leckerlibeutel bei Frauchen entdeckt. Da kann ich ganz uncharmant werden. Freundschaft hin oder her. Hund bleibt am Ende doch immer Hund!
Ein ganz enger Freund von mir fehlt noch, Caesar der Boxer. Den müssen wir dieser Tage unbedingt mal wieder treffen, damit Frauchen ein Bild von uns beiden machen kann.
Also, heute ist ein Riesenpaket bei uns angekommen. Frauchen und ich haben es bei der Post abgeholt. Es war so groß, dass wir es kaum in den Kofferraum bekommen haben.

Mann, was für ein Riesenteil! Was mag da drin sein? Nach meinem Pazifik-Futter riecht es jedenfalls nicht. Wer ist denn der Absender?
Dass die Klebestreifenanfänge aber auch immer so schlecht zu finden sind!

So, jetzt mal ganz langsam und konzentriert...
In der Ruhe liegt die Kraft.

Wow, das ist ja ein nagelneues Hundekörbchen! Das ist ja nun wirklich eine Überraschung. Das Teil scheint ja riesig zu sein...
Und sooo gemütlich. Ich kann mich in alle Richtungen strecken, passt immer!


Und in den Ritzen sind Geheimfächer für meine Brotkrümel, Hundespaghetti und Klapperkekse. Und der Boden ist gepolstert, wie eine richtige Matratze. Wahnsinn!

Hier macht Möhren futtern erst richtig Spaß

Danke, Frauchen und Herrchen, für dieses bezaubernde Geschenk.
Kinderbett ade, jetzt schlafe ich in einem King-Size-Bett!
